Leasing
Das aus dem Englischen stammende Wort bedeutet „vermieten“ – im Deutschen handelt es sich um eine spezielle Form der Nutzungsüberlassung. Der Leasingnehmer zahlt üblicherweise Leasingraten, die die Kosten für die Herstellung, die Finanzierung, die Versicherung sowie einen Gewinnaufschlag umfassen.
Vorteile des Leasings liegen beispielsweise in der Schonung der Liquidität durch planbare monatliche Kosten, die in Deutschland als Betriebsausgaben voll absetzbar sind. Bei den Leasingkosten handelt es sich um periodisch wiederkehrende Zahlungen, die parallel zur Nutzung des Leasingobjekts anfallen. Das Objekt finanziert sich somit bei entsprechender Auslastung selbst. Leasing ist grundsätzlich bilanzneutral – die geleasten Güter erscheinen somit nicht in der Bilanz des Leasingnehmers, der lediglich die Leasingaufwendungen in seiner Gewinn- und Verlustrechnung als Betriebsausgaben verbucht. Darüber hinaus entfallen die Entsorgungskosten beim Auslaufen des Leasingvertrags.
