Nutzen und Vorteile von Private Equity
Beim Private Equity steigt eine darauf spezialisierte Gesellschaft in das Unternehmen ein und stellt Eigenkapital sowie Management-Know-how zur Verfügung. Der Vorteil ist zum Beispiel gegenüber dem Bankkredit, dass kein Kapital (oder weniger) in Form von Tilgungsleistungen abfließt. Durch das gestiegene Eigenkapital verbessert sich zudem die Ausgangslage bei der Bank, um weiteres Fremdkapital aufzunehmen. Das zusätzliche Management-Know-how hat für kleine und mittelständische Unternehmen außerdem einen hohen Wert und hilft, Strukturen und die interne Organisation zu optimieren. Mit der Beteiligung eines Private Equity Investors ändert sich oft auch die Gesellschaftsstruktur grundlegend. Der oder die ursprünglichen Gesellschafter müssen hinnehmen, dass der Investor meist entscheidenden Einfluss auf die Strategie des Unternehmens nimmt, was gerade den Firmengründern oft nicht leicht fällt. Die Finanzierung ist langfristig angedacht - meist für einen Zeitraum von fünf - acht Jahren. Oft steigt die Private Equity Gesellschaft dann aus dem Unternehmen aus und verkauft das Unternehmen zum Beispiel an einen strategischen Investor. Aber auch ein geplanter Börsengang kann ein mögliches Ausstiegsscenario sein. Das finanzierte Unternehmen muss demnach mit einem weiteren Eigentümerwechsel rechnen, das Eigenkapital steht jedoch weiterhin zur Verfügung.


