Mezzanine

In der Finanzwelt steht Mezzanine als Oberbegriff für Finanzierungen die bilanziell zwischen Eigen- und Fremdkapital angesiedelt sind. Mezzanine ist dabei keine eigene Art, sondern eine Mischform aus anderen Finanzierungsmöglichkeiten.

  • Mezzanine
  • Bilanzauswirkung
  • Fremdkapital
  • Eigenkapital
  • Optionsanleihen
  • Genussrechte
  • Wandelanleihen
LiMAX Mittelstand
Magazin Mittelstandsdialog 1/12

Literatur zu Mezzanine



Funktionsweise Mezzanine

Im Zuge der restriktiveren Kreditvergabe der Banken seit Basel II gewann Mezzanine-Kapital im Mittelstand an Bedeutung. Unternehmen sichern so ihre Liquidität durch eine Mischfinanzierung von einem klassischen Kredit und dem etwas teureren Mezzanine-Kapital. Durch das Mezzanine erhöht sich zum Beispiel das wirtschaftliche Eigenkapital, was wiederum zu einer Erhöhung der Kreditlinie führen kann.

Mezzanine-Finanzierungen können in verschiedenen Formen erfolgen:

  • Genussrechte
  • Gesellschafterdarlehen (mit Rangrücktritt)
  • Nachrangdarlehen (mit Rangrücktritt)
  • Wandel- und Optionsanleihen
  • Verkäuferdarlehen
  • stille Beteiligungen

Die Kombinationsmöglichkeiten und die genaue Ausgestaltung sind dabei relativ frei und werden den genauen Gegebenheiten und Bedürfnissen im Unternehmen angepasst. Gesetzlich sind die Ausgestaltungsmöglichkeiten kaum reguliert und erlauben zum Beispiel flexible Laufzeiten (meist zwischen 7 und 10 Jahren), Kündigungsklauseln oder Rückzahlungsmodalitäten. Oft sind Private-Equity Gesellschaften, Banken oder Mezzanine-Fonds Mezzanine-Geber.

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