Urbane Mode – finanziert mit Finetrading

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Eine Einkaufsfinanzierung mit Finetrading bietet genau die Flexibilität, die für ein angestrebtes Unternehmenswachstum notwendig ist.Das Fallbeispiel der blutgeschwister GmbH zeigt,wie es geht.

Die blutsgeschwister GmbH produziert Mode fernab des Gewöhnlichen. 2001 aus einem kleinen Stuttgarter Atelier entstanden, machte sich das Label schnell einen Namen und mittlerweile erwirtschaften über 50 Mitarbeiter rund 7,5 Mio. € Umsatz mit unkonventioneller, urbaner Damen- und Kindermode.

Die größte Herausforderung für das Textil-Unternehmen ist es genügend Liquidität für den Wareneinkauf vorzuhalten. Denn neben Design und Herstellung entwickelt das Modeunternehmen auch eigene Farb- und Stoffdesigns. Die Materialien hierfür werden meist in China, Indien, der Türkei und Portugal eingekauft – oft schon ein Jahr bevor der Verkauf beginnt. Die immer wiederkehrende Kapitalbindung gilt es, mit einer passenden Finanzierung so gering wie möglich zu halten, um die Wachstumspotenziale besser zu nutzen. Aus diesem Grund setzt blutsgeschwister auf einen Finanzierungsmix, neben den klassischen Bankenlinien auch auf die Finetrading-Lösung der WCF Finetrading GmbH in München.

„In der Modebranche ist es notwendig, Kollektionen weit vor Verkaufsbeginn vollständig zu produzieren.“ erklärt Dr. Stephan Künz, Geschäftsführer der blutsgeschwister GmbH. „Bei jährlich sieben Kollektionsthemen und insgesamt 220 kombinierbaren Styles pro Thema, müssen wir viele Materialien vorfinanzieren. Finetrading hilft uns, das gebundene Kapital bis zum Verkaufsstart klein zu halten.“

Finetrading finanziert also den Einkauf von Stoff- und Musterteilen vor. Dadurch verringert sich die Kapitalbindung während der Vorproduktion und blutsgeschwister vergrößert seinen Handlungsspielraum bei der geplanten Expansion.

Der Finetrader als Zwischenhändler

Finetrading ist ein bankenunabhängiges Finanzierungsinstrument, bei dem der Fine-Trader als Zwischenhändler in der Geschäftsbeziehung zwischen Abnehmer und Lieferant agiert. Er übernimmt auch die finanzielle Abwicklung.Der Lieferant erhält unmittelbar, nachdem die Ware ausgeliefert wurde, die Zahlung vom Finetrader, während der Abnehmer gleichzeitig von einem längeren Zahlungsziel profitiert.Der Vorteil liegt in der schnellen Handlungsfähigkeit und Beweglichkeit. Die einfache und kundenorientierte Abwicklung erfolgt dann auf Basis eines abgeschlossenen Rahmenvertrags,der dem Abnehmer eine revolvierend nutzbare Handelslinie zur Verfügung stellt. Finetrading bietet so zusätzlichen finanziellen Spielraum verbunden mit einer unkomplizierten Integration in die kaufmännischen Unternehmensabläufe.

Finetrading optimiert das Working Capital

Neben der gewonnen Liquidität profitieren Finetrading-Kunden außerdem von einem erhöhten Maß an Flexibilität. Denn wann, wo und wie viel die Kunden einkaufen, entscheidet nicht der Finetrading-Dienstleister, sondern im vorliegenden Fall die blutsgeschwister GmbH selbst. Zudem profitiert der Textilproduzent von einer verbesserten Verhandlungsposition bei seinen Lieferanten. Da die Rechnung immer sofort vollständig bezahlt wird, können erhöhte Skonti und Mengenrabatte genutzt werden.

Die Kosten für den Einsatz von Finetrading richten sich nach Höhe des Skonto, Art der Ware, jährlichem Einkaufsvolumen, der Bonität des Unternehmens, der Bestellhäufigkeit und der tatsächlichen Nutzungsdauer. Die tatsächlichen Kosten steuert der Kunde also durch den Zeitpunkt der Rückzahlung selbst – je kürzer die Laufzeit, desto geringer die Kosten.

Marktführer für die Finetrading-Lösungen zur Waren- und Lagerfinanzierung im deutschen Raum ist die WCF Finetrading GmbH. 2003 gegründet, richtet sich das Angebot von WCF an Unternehmen mit einem Liquiditätsbedarf ab 50.000 Euro und ermöglicht ihnen, ihr Einkaufsverhalten zu optimieren um zusätzliches Geschäft zu generieren. Aktuell nutzen bereits über 2.000 Geschäftspartner Finetrading zur Optimierung ihres Working Capital.

Seit August 2011 hat sich Finetrading im Finanzierungsmix von blutsgeschwister bewährt. Geschäftsführer Dr. Stephan Künz zeigt sich hochzufrieden. „Wir befinden uns derzeit in einer starken Wachstumsphase und ohne Finetrading wäre uns definitiv Geschäft verloren gegangen.“

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