Ausschnittsfactoring: Finanzierungslösung passt sich Bedarf des Unternehmens an

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Jeder Unternehmer hat individuelle Vorstellungen von seiner Unternehmensfinanzierung, die sich je nach Branche, Unternehmensgröße oder Kundenportfolio deutlich unterscheiden. Deshalb ist es für einen Finanzdienstleister selbstverständlich, auf diese Wünsche einzugehen und entsprechende Finanzinstrumente zur Verfügung zu stellen. Eine neue Möglichkeit bietet die Elbe-Factoring mit dem Ausschnittsfactoring: Bei diesem speziellen Factoring wird nicht der komplette Forderungsbestand finanziert, sondern lediglich jene von ausgewählten Kunden oder Kundengruppen. So können zum Beispiel Schnellzahler außen vor gelassen werden und der Kunde spart unnötige Kosten. Im Vorfeld der Zusammenarbeit besprechen Unternehmer und der Factor, welcher Ausschnitt im Factoring abgebildet werden soll. Dieser sollte ein ausreichendes Maß an Liquidität und Sicherheit aber auch finanzielle Entlastung für den Unternehmer bieten. Besonders bei mittelständischen Unternehmen lassen sich mit dieser Finanzierungsform individuelle und auf den Einzelfall zugeschnittene Konzepte für eine bedarfsgerechte Finanzierung realisieren. Dieses Factoringmodell ist im Mittelstand sehr beliebt und wird aber nur von wenigen Factoringgesellschaften abgebildet. Voraussetzung für die Zusage eines Ausschnittfactorings durch die Elbe-Factoring ist neben einem definierten Minimum an Debitoren auch eine entsprechendes Minimum beim Factoringvolumen. In der Regel wird dabei von mindestens fünf Debitoren in der Finanzierung ausgegangen – im Einzelfall und bei besonders bonitätsstarken Unternehmen, gibt es aber auch die Sonderregelung einer Einzelfinanzierung.

Der Ablauf im Unternehmen
Im Alltag funktioniert Factoring wie folgt: Der Unternehmer stellt wie gewohnt nach erbrachter Leistung die Rechnung an seinen Kunden. Die Elbe-Factoring GmbH erhält davon eine Kopie. Durch den Forderungsverkauf an den Factor bekommt der Unternehmer sofort rund 80 Prozent des Betrages ausgezahlt. Die Restsumme erhält das Unternehmen nach Zahlungseingang vom Debitor – abzüglich der vorher vereinbarten Factoringgebühr. Ein Vorteil der Dienstleistung besteht in der Bevorschussung der Rechnungssumme, denn damit wird der Factoringnutzer liquide und kann Außenstände minimieren. Der Unternehmer hat die Möglichkeit, eigene Verbindlichkeiten pünktlich und mit Skonto zu begleichen sowie zusätzlich seinen Kunden längere Zahlungsziele anzubieten. Beim Factoring werden keine zusätzlichen Sicherheiten benötigt und die Finanzierung passt sich automisch den Umsätzen an – auch bei Wachstum. Außerdem sind die Forderungen gegen Ausfall versichert. Dies ist ein wichtiger Vorteil – denn viele Unternehmer mussten schon Zahlungsausfälle erleben, die große Probleme mit sich bringen und sogar die Existenz gefährden können.

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