Chance Burnout: Mitarbeitern Veränderungsperspektiven schaffen!

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Von Sinnleere und Perspektivlosigkeit im Arbeitsleben bleiben auch Manager nicht verschont. Nicht erst seit den großen Krisen unserer Zeit nehmen Phänomene wie das Burnout explosionsartig zu. Geben Sie Burnout in Google ein, und Sie erhalten eine höhere Trefferquote als zu vielen anderen aktuellen Krisenherden unserer Zeit. Die psychosoziale Situation ist besorgniserregend. Sie stellt nicht mehr nur ein psychologisches oder medizinisches Anliegen dar. Großunternehmen nähern sich mit Tempo diesem Kostentreiber. Mittelständische Unternehmen stellen sich ebenso die Frage: Was kann einer Unternehmer zu einer Lösung beitragen, ohne das ökonomisch Vernünftige aus dem Blick zu verlieren?

Ein Beispiel für diese Entwicklung ist Frank, der in seinem – und für seinen Job regelrecht „brannte“. Der Mann, der seine Umgebung nie enttäuschte, schaute auf eine eindrucksvolle berufliche Karriere zurück. Doch dann kam der Schlag, der ihn in seine Pilgerschaft der Stille führte. Kontrollieren konnte er fortan eine lange Zeit nicht mehr, was er später von seiner Seele beantwortet bekam.

Der Schlag gab den Ausschlag

Stellen sich die meisten Fragen nach dem Sinn nicht erst dann, wenn die Krise da ist? Eine innere Stimme, ruft zur Erneuerung und fragt nach dem Wesentlichen! „Erstmals seit Jahrzehnten hatte ich unglaublich viel Zeit für mich. Zu Beginn kam ich mit der Stille und der Tatsache, dass es in dieser Zeit nur um mich geht, nicht zurecht. Ich wurde immer offener für meine Gefühle und weinte häufig. Es waren sehr viele Tränen der Dankbarkeit dabei. Diese Dankbarkeit brachte in der anschließenden Standortbestimmung einiges in Bewegung.“

Durch die Trauer schenkte sich Frank die Möglichkeit der Rückschau. Für sein Unternehmen stemmte er eine Menge an Projekten, die seine erfolgreiche Handschrift trugen. Das Unternehmen expandierte nicht unwesentlich durch sein Mitwirken. Mit dem ersten Schritt in einem ganzheitlichen Newplacement öffnen Sie die Tür für ein neues Bewusstsein.

Das ganzheitliche Konzept

Um zum befreienden Wesenskern vorzudringen, braucht es den Blick auf das Ganze. Nicht selten begleiten den Mitarbeiter psychische und physische Symptome, die parallel behandelt werden müssen. Mit dem Verlust des Arbeitsplatzes können z. B. Schuldgefühle, Ärger oder ein wachsender Zynismus gegenüber der Arbeitswelt verbunden sein. Manchmal wurden über viele Jahre hinweg Eheprobleme verdrängt, die nun in der Umbruchsituation eskalieren. In einem ganzheitlichen Outplacement geht es auch darum, Klarheit über den Grad der Erschöpfung zu gewinnen. Dennoch hat die Begleitung zum Ziel, dass der Kunde dranbleibt und das Veränderungsziel konsequent verfolgt.

Die Berufung finden

Die Berufung ist weit mehr als eine geglückte Berufszielfindung, sie umfasst Berufswahl und Lebensumstände. Da der Mensch für die Freude geschaffen ist, kann die Energie nur mit einer Vision zurückkehren. Das ist die Phase, in der ein ganzheitliches Bild der beruflichen Perspektiven entworfen wird. Mit modernen Methoden, die sich psychologischer und geistiger Erkenntnisse bedienen, werden die Lieblingstätigkeiten, Träume, Leidenschaften und Lebensmotive wie ein Puzzle zusammengelegt. Dabei hat die Beratung eine Lotsenfunktion; die Ideen werden einer kritischen Reflexion unterzogen, um den Stellenwert der verschiedenen Lebensbereiche zu erkennen.

Das 5-Säulen-Modell von Petzold zur Identitätsgewinnung zeigt anschaulich, wie wichtig ein ganzheitliches Konzept für die berufliche Erneuerung ist. Das Identitätserleben wird zwar auch von den Säulen der Arbeit/Leistung und der materiellen Sicherheit bestimmt. Um wieder „brennen“ zu können, braucht es jedoch ebenso körperliche Vitalität, zwischenmenschliche Bindungen und ein Wertesystem. „Mein Geist verlangte nach unabhängigen Werten, die mich zu meinem Wesenskern, zu meiner Berufung führten. Letztendlich ist es dies Visionsarbeit gewesen, die mir die Energie für die Veränderung geschenkt hat,“ sagte Frank.

Neuanfang mit ganzheitlicher Veränderungsperspektive

Die kindliche Freude wurde für Frank zum zentralen Motor seiner beruflichen Erneuerung. „Zu Beginn der Auszeit hatte ich das Gefühl, dass meine Kindheit ziemlich desaströs war. Aber mit der Zeit und mit der Bereitschaft für das Dankestraining wurde mir klar, wie viele Stärken mir in die Wiege gelegt worden waren. Die Vision brachte ich zu Papier und im Anschluss als lebendigen Prozess in mein Leben. Wir schlossen einen Aufhebungsvertrag. So konnte ich die Zeit in meinem alten Unternehmen würdevoll beenden,“ sagte Frank. Die innere Wirklichkeit muss stets mit der Realität in Einklang gebracht werden. Die Rahmenbedingungen sind nicht immer feststehende Grenzen, können aber manchmal auch nicht ignoriert werden. Auch wenn Sie zu dem Zeitpunkt realisieren, dass noch nicht alle Voraussetzungen für den Lebensentwurf im Hier und Jetzt erfüllt sind, wissen Sie genau, wohin Sie wollen. Und für den alten Arbeitgeber, der diesen Veränderungsprozess finanziell unterstützt, erweist sich das ganzheitliche Newplacement als sinnvolles Instrument.

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Kommentare

  • Hallo Herr Hanning,
    ich erlaube es mir einmal, Sie zum folgenden Webinar, kosenfrei natürlich: „Eine ausgeglichene Persönlichkeit kennt keinen Stress... oder gar Burnout!“ Sind Sie prädestiniert für wesentlich mehr Glück und Erfolg?" einzuladen. http://bit.ly/nFrPay
    AL
    Heinz-Jürgen Scheld

    PS: Lassen Sie uns doch einmal telefonieren.

    Heinz-Jürgen Scheld am 13.09.2011 13:57

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